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Batla

Batla

  • Geschrieben von Marius
  • Veröffentlicht am 15.08.2015

Kleine Roboter, die im Kinderzimmer oder in einer Sandburg gegeneinander antreten. Seit Ende 2014 ist das Spiel kostenlos bei Steam spielbar.

Dieses Spiel tauchte am 18. Juni 2014 bei Steam Greenlight auf und war zuvor im Jahr 2012 als sog. „Browser Shooter“ bei Facebook spielbar.

Entwickelt wurde Batla von dem russischem Entwickler  [geim].pro. Publisher sind die Abyss Lights Studio LLP. Es benutzt die bekannte Unity-Engie.

 

Setting

Unter den Shootern fällt Batla besonderes durch sein ungewöhnliches Setting auf. Wie bereites Eingangs erwähnt, es geht um Spielzeugroboter die so klein sind, dass sie auf dem Wohnzimmertisch ein riesiges Spielfeld haben.

Insgesamt sind derzeit 18 Karten verfügbar (es werden immer wieder neue Karten hinzugefügt). Die meisten sind als Spielzeug in Kisten, auf dem Boden oder auf einem Tisch angelegt. Letztes zeichnet sich dadurch aus, dass man vom Tisch fallen kann und dies leider nicht lebend übersteht. Daneben kann noch in einer Sandburg und auf verschiedenen „Plattform“ Karten gespielt werden. Im Gegensatz zu den bunten und chaotischen Spielzeugwelten präsentieren sich die Plattform-Karten aufgeräumt und fast schon etwas nackt. Sie sind angelehnt an die Arenen der klassischen Shooter.

 

Gameplay

Der Fokus liegt ganz klar auf Fun. Es macht wahnsinnig viel Spass mit den Robotern durch die Karten zu laufen und auf die Gegner zu schießen.

Unterstützt werden dabei die Gamemodes: Deathmatch (Jeder gegen Jeden), Team Deathmatch (möge das bessere Team gewinnen), Capture the Candy (wie der Name schon vermuten lässt, Capture the Flag, Objekt stehlen und in die eigene Basis bringen) und King of the Hill (Kontrollpunkt einnehmen und verteidigen).

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit seinen Roboter mit verschiedenen Upgrades aufzuwerten. Um die Upgrades erwerben zu können benötigt man die Ingamewährung „Clips“, nichts anderes als Büroklammern. Nach einer Runde oder beim Erledigen von zufällig generierten Aufgaben, wie z.B. sammle 100 mal Munition ein, erhält man Clips. Je mehr Clips der Roboter bekommen hat, desto höher steigt er im Level auf. Ab Level vier, kann einem zusätzlich Clan beigetreten werden.

Waffen müssen nach jedem Tod neu eingesammelt werden. Es sind grundsätzlich alle Waffen für jeden verfügbar, jedoch muss die entsprechende Waffe erst auf der Karte gefunden und gesammelt werden. Die unterschiedlichen Waffen benötigen jeweils eigene Munition. Zur Auswahl stehen verschiedene Typen von einfachen Maschinengewehren über Raketenwerfer bis hin zu Mienen. Alles was für ein lustiges Spiel gebraucht wird. Standardwaffe ist das Maschinengewehr, welches der Roboter immer hat. Stirbt ein Spieler mit dieser Waffe auf der Hand, kann sie durch einen anderen Spieler ein zweites gesammelt werden und man hat die Möglichkeit mit beiden gleichzeitig auf seine Gegner zu zielen. Beim Tod dropt immer nur die Waffe, die der Spieler gerade auf der Hand hat, alle anderen sind verloren.

 

Anmerkungen

Am meisten Spaß macht Batla, wenn man sich mit einer Gruppe bekannter Leute zusammen schließt und auf einem privaten Server spielt. Auf öffentlichen Servern wird einem sonst schnell der größte Nachteil von Batla bewusst. Da das Spiel selbst kostenlos erhältlich ist, muss über einen anderen Weg Geld reinkommen. Schnell kommt hier der Begriff „Pay to win“ auf. Mit den kaufbaren Charakteren lässt man jeden „Free“-Player ziemlich alt aussehen. Da kommt wirklich kein Spaß auf, wenn man absolut chancenlos zur Ton-Taube wird.